Freiburg im Breisgau · Stadtkreis Freiburg im Breisgau · Baden-Württemberg
Eternit entsorgen in Freiburg im Breisgau
Wellplatten auf dem Dach, Fassadenplatten aus der Zeit vor 1993? Hier steht, wie Sie den Asbest-Verdacht klären, was die Sanierung in Freiburg im Breisgau kostet und über welchen Weg das Material entsorgt wird — mit Vermittlung an sachkundige Fachbetriebe (TRGS 519).
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Freiburg im Breisgau
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Freiburg im Breisgau). Wir leiten es an einen sachkundigen Asbest-Fachbetrieb in Ihrer Region weiter — kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden anschließend frei, ob Sie ein Angebot annehmen.
Wer in Freiburg ein Haus mit Eternitdach oder Eternit-Fassadenplatten besitzt, hat meist einen Bau aus den Jahrzehnten zwischen 1955 und 1985 vor sich – jener Zeit, in der Wellplatten aus Asbestzement als robuste, günstige Standardlösung für Dach und Wetterhaut galten. Betroffen sind sowohl freistehende Einfamilienhäuser im Breisgauer Umland als auch Wohnbauten aus der städtischen Wachstumsphase Freiburgs. Bevor Sie ein solches Dach oder eine solche Fassade anfassen, lohnt sich der Blick auf den Zustand des Materials, denn davon hängt der weitere Umgang ab. Für die eigentlichen Arbeiten vermitteln wir an sachkundige Fachbetriebe (TRGS 519), die Demontage und Entsorgung fachgerecht durchführen.
Ist mein Eternit asbesthaltig? Der Baujahr-Check
Eternit ist ein Markenname für Faserzement — bis in die frühen 1990er wurde er mit Asbestfasern hergestellt, danach asbestfrei. Ob Ihre Platten betroffen sind, entscheidet deshalb vor allem das Baujahr.
- Vor dem 31.10.1993: Asbest-Verdacht — die Platten stammen aus der Zeit vor dem deutschen Asbestverbot. Rund 25 % aller Gebäude aus dieser Zeit enthalten asbesthaltige Baustoffe (BAuA).
- 1993 bis 1996: Übergangszeit — entscheidend ist das Datum des Baubeginns. Restbestände asbesthaltiger Platten wurden teils noch verbaut.
- Nach 1996: In der Regel unverdächtig — Faserzementplatten aus dieser Zeit sind asbestfrei.
Gewissheit: Sicherheit gibt nur eine Laboranalyse (300–700 €): Eine Materialprobe wird im akkreditierten Labor untersucht. Dem Material sieht man den Asbestgehalt nicht an.
Eternit auf Dächern in Freiburg im Breisgau
In Freiburg finden sich Eternitdächer tendenziell dort, wo viel freistehende Dachfläche gebaut wurde: auf Einfamilienhäusern und Nebengebäuden im Umland, an Höfen mit größeren Scheunendächern und ergänzend an Fassaden von Wohnbauten aus den Wachstumsjahrzehnten der Stadt. Vierzig bis sechzig Jahre Bewitterung zeigen sich an solchen Platten häufig als Moosbewuchs, Mikrorisse und poröse Oberfläche. Das macht die Faserbindung im Material lockerer und den Rückbau aufwendiger als bei einem jüngeren, noch intakten Dach.
Was die Sanierung kostet
Die Demontage und Entsorgung von Asbestzement-Wellplatten kostet in der Regel 35–80 €/m², in schwierigen Fällen bis 150 €/m². Für ein Einfamilienhaus-Dach mit 100–120 m² ergeben sich damit meist 4.000–15.000 € gesamt.
Eternit-Fassadenplatten liegen bei 40–80 €/m², je nach Befestigung und Zugänglichkeit auch darüber. Die Deponiegebühren machen einen spürbaren Teil aus: 100–300 €/t sind üblich, regional bis 500 €/t — ein Einfamilienhaus-Dach wiegt schnell mehrere Tonnen.
Entsorgung in Freiburg im Breisgau
Ein durchschnittliches Einfamilienhausdach aus Eternit kommt beim Rückbau leicht auf mehrere Tonnen Material – deutlich mehr, als sich privat am Recyclinghof abgeben lässt. Für solche Mengen ist in Freiburg eine vorherige Anmeldung beim zuständigen Entsorgungsbetrieb nötig, üblicherweise verbunden mit einem Entsorgungsnachweis und einer reißfesten, staubdichten Verpackung des Materials vor dem Transport. Der beauftragte Fachbetrieb übernimmt diese Anmeldung, die Verpackung und den gesamten Transport zur Annahmestelle für Sie.
Zuständiger Entsorgungsträger
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF)
Recyclinghof St. Gabriel, Liebigstraße, 79108 Freiburg
Alle Details zu Kleinmengen, Anmeldung und zuständiger Behörde: Asbestsanierung Freiburg im Breisgau
Vier Irrtümer, die beim Eternitdach teuer werden
- „Intakte Platten sind ungefährlich." — Auch kleinste Risse, Bruchkanten oder Bohrlöcher setzen Fasern frei — und 40–60 Jahre alte Platten sind praktisch nie unversehrt.
- „Man merkt es, wenn man Fasern einatmet." — Asbestfasern sind geruchlos, unsichtbar und reizen nicht sofort — genau das macht sie tückisch.
- „Feucht abspritzen reicht als Schutz." — Befeuchten ersetzt weder Atemschutz noch die vorgeschriebene staubarme Demontage und zugelassene Entsorgung.
- „Kleine Mengen können in den Bauschutt." — Asbestzement ist gefährlicher Abfall (AVV 17 06 05*) — Hausmüll, Sperrmüll und Bauschutt sind streng verboten und werden mit Bußgeldern geahndet.
Was rechtlich gilt (Ampel-Modell, Anzeigepflicht, Eigenleistung): Asbest-Gesetz 2025/2026 · Vertiefung: Eternit-Ratgeber
Häufige Fragen zu Eternit in Freiburg im Breisgau
Sind Eternitplatten schädlich?
Ist es gesundheitsschädlich, unter einem alten Eternitdach zu wohnen?
Was kostet es, ein Eternitdach auf einer Garage zu entsorgen?
Darf ich Eternitplatten selbst abbauen und zur Deponie bringen?
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Freiburg im Breisgau
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