Rostock · kreisfreie Hansestadt Rostock · Mecklenburg-Vorpommern
Asbest entfernen in Rostock
Asbestverdächtiges Dach, alte Eternit-Fassade oder Floor-Flex-Boden in Rostock? Nach Ihrer Anfrage prüfen wir, ob ein sachkundiger Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in der Region Ostseeküste / Warnow-Mündung verfügbar ist. Vorab finden Sie hier Kostenrahmen, Ablauf und den Entsorgungsweg vor Ort.
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Rostock
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Rostock). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, sachkundigen Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.
Verwitterte Eternit-Fassade im Küstenwind, Asbestplatten am Plattenbau oder das alte Datschen-Dach: In Rostock stammen viele Wohnungen aus der DDR-Zeit, in der Asbest in vielen Bauprodukten verwendet wurde. Ob in der Region ein sachkundiger Fachbetrieb (TRGS 519) für Ihre Anfrage verfügbar ist, prüfen wir kostenlos — und liefern vorab die Fakten: von der Anzeige beim LAGuS-Standort Rostock spätestens eine Woche vor Beginn der Arbeiten bis zur Entsorgung, die laut Rathaus-FAQ kostenpflichtig über eine Fachfirma läuft.
Was kostet Asbestentfernung in Rostock?
Was am Ende auf der Rechnung steht, entscheiden in Rostock vor allem Dachfläche, Gerüstbedarf und der Zustand der Platten. In Rostock gibt es keine städtische Annahmestelle für Asbestzement und damit auch keinen veröffentlichten Tonnenpreis. Die Stadt führt Asbest unter den Abfällen, die über eine Fachfirma und gegen Entgelt entsorgt werden. Für ein Eternit-Dach in Rostock gibt es keine belegte Gesamtsumme. Auch der Entsorgungsanteil lässt sich nicht beziffern, weil weder die Stadt noch die Stadtentsorgung einen Asbestpreis nennt. Abbau, Gerüst und Fachbetrieb stehen erst im Angebot.
| Material / Leistung | Einheit | Preisspanne | Quelle |
|---|---|---|---|
| Asbestzement-Dach (Eternit): Abbau und Entsorgung | m² | 30–150 € | MyHammer Eternit: 30–50 €; MyHammer: 80–150 € |
| Asbestzement-Fassade | m² | 120–200 € | MyHammer: 120–200 € |
| Bodenbelag (z. B. Floor-Flex-Platten) | m² | 60–130 € | MyHammer: 60–130 € |
| Asbesthaltiger Bodenkleber | m² | 55–90 € | MyHammer Eternit: 55–90 € |
| Putz, Spachtel, Fliesenkleber (innen) | m² | 60–130 € | MyHammer: 60–130 € |
| Laboranalyse je Materialprobe | Probe | 50–150 € | Labor CRB: 73,78 €; Labor GfS: 95 €; Asbestgutachten OWL: 50–150 € |
| Vor-Ort-Gutachten mit Probenahme | pauschal | 450–650 € | Asbestgutachten OWL: 450–650 € |
| Freigabemessung (VDI 3492), wo vorgeschrieben | pauschal | 150–2.500 € | MyHammer Eternit: 150–700 €; Asbestgutachten OWL: 1.500–2.500 € |
| Gerüst | pauschal | 500–2.000 € | MyHammer: 500–2.000 € |
| Big Bag (Spezialsack) | Stück | 10–30 € | MyHammer: 10–30 € |
| Deponiegebühr (drei Beispiele aus Baden-Württemberg, 2026) | t | 110–156,70 € | Bodenseekreis: 110 €; Ortenaukreis: 135 €; Lkr. Tuttlingen: 156,70 € |
Regional für Ihre Region: Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock nennt für Asbestzement (Abfallschlüssel 17 06 05*) weder einen Tonnenpreis noch eine Kleinmengen-Gebühr. Die Abfallgebührensatzung enthält keine Asbest-Position, gültig ist laut Stadtentsorgung die auf den Recyclinghöfen ausliegende Preisliste. Auskunft gibt der Kundenservice der Stadtentsorgung Rostock unter 0381 4593-100.
Orientierung aus Gebührenordnungen, Laborpreislisten und Handwerkerportalen (je Zeile genannt, abgerufen am 22.10.2026). Eine unabhängige Preisstatistik gibt es nicht. Maßgeblich für die Deponie ist die Satzung Ihres Kreises, verbindlich erst das Angebot.
Regional in Rostock: Laut Rathaus-FAQ (Stand Juli 2025) müssen andere gefährliche Abfälle wie Asbest kostenpflichtig über eine Fachfirma entsorgt werden, anders als Haushaltschemikalien, die auf den Recyclinghöfen ohne Zusatzkosten abgegeben werden. Die Abfallsatzung führt die Abfallschlüssel 17 06 01* und 17 06 05* in der Ausschlussliste, und die Annahmeliste der Recyclinghöfe enthält keinen Asbest.
Quellen der regionalen Angaben: Hanse- und Universitätsstadt Rostock – FAQ Abfallentsorgung (Stand Juli 2025) (abgerufen 23.10.2026) · Stadtentsorgung Rostock – Abfall-ABC, Eintrag Asbest (asbesthaltige Abfälle) (abgerufen 23.10.2026) · Hanse- und Universitätsstadt Rostock – Abfallsatzung, Lesefassung vom 03.12.2025, mit Anlage 1 (Ausschlussliste) und Anlage 2 (Recyclinghof-Annahme) (abgerufen 23.10.2026) · Stadtentsorgung Rostock – Benutzungsordnung der Recyclinghöfe (Stand 08.08.2024) (abgerufen 23.10.2026) · MUR Marieneher Umweltschutz & Recycling GmbH – Annahme (abgerufen 23.10.2026)
Ablauf einer Asbestsanierung in 6 Schritten
Auch im hohen Norden gilt der übliche Ablauf — von der Probe bis zur Freigabe; was davon vorgeschrieben ist, hängt von Material und Umfang ab.
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Untersuchung Fachleute klären, ob und wo Asbest verbaut ist, und lassen Proben im Labor untersuchen; die Analyse kostet laut Laborpreislisten etwa 50–150 € je Probe. -
Planung & Anzeige Der Fachbetrieb ordnet die Arbeiten einem Risikobereich zu und zeigt sie spätestens eine Woche vor Beginn an — zuständig für Rostock: Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS), Abteilung Arbeitsschutz, Standort Rostock. Für Abbruch braucht er eine Genehmigung. -
Schutzmaßnahmen je nach Material Asbestzement im Freien (Dach, Fassade) baut der Betrieb nach TRGS 519 zerstörungsfrei aus. Bei schwach gebundenem Asbest wie Spritzasbest wird der Bereich abgeschottet, mit Unterdruck und Schleuse. -
Ausbau nach geeignetem Verfahren Ausbau nach einem anerkannten emissionsarmen Verfahren (DGUV Information 201-012), wo es eines gibt, sonst nach den Schutzregeln der TRGS 519. -
Verpackung & Entsorgung Das Material wird staubdicht verpackt (Abfallschlüssel 17 06 05*) und über einen zugelassenen Entsorgungsweg entsorgt. Ansprechpartner für Rostock: Stadtentsorgung Rostock GmbH (im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock). -
Abschluss & Freigabe Nach Arbeiten an schwach gebundenem Asbest gibt eine Messstelle den Bereich erst frei, wenn die Raumluft nach VDI 3492 unter 500 Fasern/m³ liegt. Am Dach im Freien ist das in der Regel nicht vorgeschrieben.
Entsorgung & zuständige Behörde in Rostock
Asbest ist gefährlicher Abfall (Abfallschlüssel 17 06 05*, asbesthaltige Baustoffe) und darf ausschließlich über zugelassene Wege entsorgt werden. Für Rostock sind das konkret:
Entsorgung: Ansprechpartner und Annahme
Stadtentsorgung Rostock GmbH (im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock)
Keine städtische Annahmestelle für Asbestzement benannt. Die vier Recyclinghöfe (Koppelweg 1, Schwaaner Landstraße 12, Etkar-André-Straße 54, Hainbuchenring 4) führen Asbest nicht in der Annahmeliste. Auch die MUR Marieneher Umweltschutz & Recycling GmbH (Werkstraße 6) nennt in ihrer Annahmeliste keinen Asbest.
Eine Kleinmengenregelung für Asbestzement nennt die Stadt nicht. Laut Rathaus-FAQ (Stand Juli 2025) müssen andere gefährliche Abfälle wie Asbest kostenpflichtig über eine Fachfirma entsorgt werden. Einen Preis nennt keine gelesene Quelle; Auskunft beim Kundenservice der Stadtentsorgung Rostock, Tel. 0381 4593-100.
Auch für größere und gewerbliche Mengen nennt die Stadt keinen Annahmeort. Die Abfallsatzung führt 17 06 01* und 17 06 05* in der Ausschlussliste (Anlage 1) und die Annahmeliste der Recyclinghöfe (Anlage 2) keinen Asbest; die Stadtentsorgung verweist auf „andere gewerbliche Entsorger“.
Die Recyclinghöfe nehmen nur Problemabfälle aus privaten Rostocker Haushalten an, etwa Lösemittel, Säuren, Laugen, Farben und Pestizide. Asbest zählt die Stadtentsorgung zu den Problemstoffen, die gesondert entsorgt werden. Eine Unterscheidung nach fest oder schwach gebundenem Asbest steht in den gelesenen Quellen nicht.
Anzeige durch den Fachbetrieb
Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS)
Abteilung Arbeitsschutz, Standort Rostock
Blücherstraße 1, 18055 Rostock
Tel. 0385 588-59952 (Standort Rostock)
Tätigkeiten mit Asbest sind spätestens eine Woche vor Beginn bei der zuständigen Behörde schriftlich oder elektronisch anzuzeigen (§ 11a Abs. 4 GefStoffV). Für die Hansestadt Rostock und den Landkreis Rostock ist der Standort Rostock der Abteilung Arbeitsschutz des LAGuS zuständig. Das LAGuS verweist für die Anzeige auf die ausfüllbaren TRGS-519-Anzeigeformulare der BAuA; ein eigenes Online-Verfahren und eine eigene Anzeige-Adresse nennt die Seite nicht. Kontakt des Standorts: arbeitsschutz.rostock@lagus.mv-regierung.de.
Fachbetriebs-Zulassung
LAGuS Mecklenburg-Vorpommern, Abteilung Arbeitsschutz, Standort Rostock
Blücherstraße 1, 18055 Rostock
Tel. 0385 588-59952 (Standort Rostock)
In Mecklenburg-Vorpommern erteilt das LAGuS die Zulassung für Tätigkeiten mit Asbest im Bereich hohen Risikos (§ 11a Abs. 3 i. V. m. Anhang I Nr. 3.4 GefStoffV); der Antrag geht an den für das Unternehmen zuständigen Standort, für Unternehmen in der Hansestadt Rostock und im Landkreis Rostock also nach Rostock. Die erteilte Zulassung gilt laut LAGuS bundesweit, die Erteilung ist kostenpflichtig. Das LAGuS veröffentlicht eine Liste der Betriebe mit Zulassung für hohes Risiko und mit Genehmigung für Abbrucharbeiten bei mittlerem und niedrigem Risiko (Stand 04.09.2026).
Wichtig: Eine Verpackungsvorgabe für Asbest nennen die gelesenen Rostocker Quellen nicht. Sie ist beim Kundenservice der Stadtentsorgung (Tel. 0381 4593-100) oder bei der beauftragten Fachfirma zu erfragen. Werfen Sie asbesthaltige Platten niemals in Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt — das ist verboten, und unerlaubtes Beseitigen ist strafbar (§ 326 StGB).
Asbest im Gebäudebestand von Rostock
Die Hansestadt Rostock wuchs in den DDR-Jahrzehnten rasant — gut die Hälfte des Wohnungsbestands (51 %) stammt aus Gebäuden der Baujahre 1960 bis 1989, allein in den sieben Stadtbereichen Lichtenhagen, Groß Klein, Lütten Klein, Evershagen, Schmarl, Dierkow-Neu und Toitenwinkel sind es rund 49.000 Wohnungen (Zensus 2022). Nach Angaben der BAuA wurde Asbest insbesondere in den 1960er–80er Jahren in vielen Bauprodukten eingesetzt — gerade in der Zeit, in der diese Neubaugebiete entstanden. Typische Baujahre mit Asbest-Verdacht in der Region: 1955–1990 (Neubaugebiete des Nordwestens und Nordostens).
Rostock wurde in der DDR-Zeit als Bezirksstadt und wichtigster Hafen systematisch durch neue Stadtgebiete erweitert: Ab 1960 entstanden Wohngebiete wie Reutershagen, Evershagen, Lütten Klein, Groß Klein, Schmarl und Lichtenhagen, in den 1980er Jahren Großsiedlungen in Dierkow und Toitenwinkel. An Plattenbauten dieser Zeit können Fassadenplatten, Balkonverkleidungen oder Blumenkästen aus Asbestzement vorkommen.
Wo Asbest in Rostock typischerweise sitzt
- Plattenbauten der Küsten-Neubaugebiete (Lütten Klein, Evershagen, Lichtenhagen, Groß Klein, Schmarl, Toitenwinkel): Fassadenelemente und Wandbekleidungen aus Asbestzement (in der DDR u. a. Baufanit), Luftschächte und der Fugenkitt „Morinol“ an Bewegungsfugen sowie Fenster- und Türanschlüssen können asbesthaltig sein
- Werft- und Hafen-Altbauten: Spritzasbest und Asbest-Brandschutz können in Industriehallen der maritimen Wirtschaft vorkommen
- Eternit-Dächer können auf Nebengebäuden, Datschen und Einfamilienhäusern in und um Rostock vorkommen
- Ältere Nachtspeicheröfen und Heizungsbauelemente können in Gebäuden aus der Zeit vor 1993 asbesthaltig sein
Stadtteile & Umland
Betroffen sind Gebäude in allen Stadtteilen — u. a. Lütten Klein, Evershagen, Lichtenhagen, Groß Klein, Schmarl, Toitenwinkel, Dierkow, Kröpeliner-Tor-Vorstadt und weitere Teilorte. Die Neubaugebiete zwischen Lütten Klein und Groß Klein bestehen überwiegend aus Wohnungen in Gebäuden der Baujahre 1960 bis 1989 (Zensus 2022: 84 bis 98 % der Wohnungen); in Warnemünde stammt dagegen gut die Hälfte der Wohnungen (52 %) aus Gebäuden vor 1960, dort können in Altbauten und älteren Einzelhäusern Eternit-Fälle vorkommen.
Faustregel: Verdacht — vor dem 31.10.1993 errichtete Gebäude können Asbest enthalten. Wie viele ältere Gebäude Asbest enthalten, ist nicht genau bekannt; das Bundesarbeitsministerium geht von „nahezu allen“ vor 1993 gebauten aus. Ob ein Gebäude asbestfrei ist, klärt nur eine Erkundung.
Rechtslage 2025/2026 — was Eigentümer wissen müssen
Mit der GefStoffV-Novelle (in Kraft seit 2024-12-05, angepasst 2025-12-20) hat sich einiges geändert — vieles davon findet man bei anderen Anbietern noch gar nicht. Über die Einhaltung wacht für Rostock die zuständige Behörde, Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS); dort landet auch die Pflicht-Anzeige Ihres Fachbetriebs.
- Ampel-Modell: Die GefStoffV ordnet Asbestarbeiten drei Risikobereichen zu (§ 11a Abs. 1 Nr. 5), die Überleitungshilfe zur TRGS 519 die einzelnen Tätigkeiten; feste Fasergrenzen nennt die Verordnung nicht. Vom Bereich hängt ab, was der Betrieb braucht: niedriges Risiko — unternehmensbezogene Anzeige, für Abbruch eine Genehmigung (§ 11a Abs. 4a); mittleres Risiko — ebenso, auf wechselnden Baustellen zusätzlich Ort, Beginn und Dauer (Anhang I Nr. 3.5); hohes Risiko — Zulassung des Betriebs (§ 11a Abs. 3), objektbezogene Anzeige (Anhang I Nr. 3.5), keine Instandhaltungsarbeiten (§ 11 Abs. 5).
- Funktionale Instandhaltung: Nur zulässig, soweit damit keine Instandsetzung asbesthaltiger Materialien verbunden ist, keine Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos anfallen und das Material seine Funktion noch erfüllt (§ 11 Abs. 2 Nr. 3 b, Abs. 5 GefStoffV). Die Regeln gelten auch für private Haushalte (§ 11 Abs. 7); einzelne Handgriffe wie Bohren nennt die Verordnung nicht.
- Neue Infopflicht: Die Erkundungspflicht liegt bei den ausführenden Betrieben, nicht beim Bauherrn. Wer die Arbeiten veranlasst (Veranlasser, z. B. der Eigentümer als Auftraggeber), muss dem Betrieb jedoch vor Beginn das Baujahr (bei Baujahr 1993 bis 1996 das Datum des Baubeginns) und alle ihm vorliegenden Informationen zu vorhandenen oder vermuteten Gefahrstoffen schriftlich oder elektronisch übermitteln (§ 5a GefStoffV, neue Infopflicht).
- Zulassung und Genehmigung: Eine Zulassung brauchen Fachbetriebe für Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos (§ 11a Abs. 3 GefStoffV). Übergangsweise gilt die frühere Zulassungspflicht für Abbruch- und Sanierungsarbeiten fort, bis diese nach den technischen Regeln oder durch fachkundige Expositionsermittlung dem niedrigen oder mittleren Risiko zugeordnet sind (§ 25 Abs. 4). Seit 20.12.2025 brauchen sie zusätzlich eine Genehmigung, wenn sie Abbrucharbeiten im Bereich niedrigen oder mittleren Risikos ausführen (§ 11a Abs. 4a); nachzuweisen ist sie bis zum Ablauf des 19.12.2026 (§ 25 Abs. 9).
- Anzeigepflicht: Die Anzeige ist Sache des Fachbetriebs: spätestens eine Woche vor Beginn bei der zuständigen Behörde, Umfang je nach Risikobereich (§ 11a Abs. 4 GefStoffV). Für Abbrucharbeiten braucht er zusätzlich eine Genehmigung.
Grundlage: TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe 519 – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten), Zuletzt geändert am 28.02.2025; bis zur Anpassung an die neue GefStoffV gilt die Überleitungshilfe des Ausschusses für Gefahrstoffe. Wer asbesthaltige Abfälle unerlaubt beseitigt, macht sich strafbar (§ 326 StGB, bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe).
Häufige Fragen zur Asbestentfernung in Rostock
Woran erkenne ich, ob mein Dach Asbest enthält?
Darf ich Asbest selbst entfernen?
Wie viel kostet es, ein asbesthaltiges Dach entfernen zu lassen?
Wo kann ich mein Asbest- bzw. Eternitdach entsorgen und was kostet das?
Muss ich Asbestarbeiten bei einer Behörde anmelden?
Wie gefährlich ist Asbest wirklich?
Gibt es eine Asbest-Abwrackprämie oder staatliche Förderung?
Wie läuft eine Asbestsanierung ab?
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Rostock
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Rostock). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, sachkundigen Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.