Krefeld · kreisfreie Stadt Krefeld · Nordrhein-Westfalen

Asbest entfernen in Krefeld

Asbestverdächtiges Dach, alte Eternit-Fassade oder Floor-Flex-Boden in Krefeld? Wir vermitteln Ihre Anfrage an sachkundige Asbest-Fachbetriebe (TRGS 519) in der Region Niederrhein — mit klaren Kosten, geregeltem Ablauf und der richtigen Deponie vor Ort.

✓ Vermittlung, keine Kosten für Sie ✓ nur sachkundige Betriebe (TRGS 519) ✓ Deponie & Behörde für Krefeld genannt
Illustration: Einfamilienhaus der 1970er Jahre mit Welleternit-Dach, daneben eine Lupe über einer Dachplatte und ein Schild mit Haken-Symbol für die geprüfte Sanierung

Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Krefeld

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Krefeld). Wir leiten es an einen sachkundigen Asbest-Fachbetrieb in Ihrer Region weiter — kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden anschließend frei, ob Sie ein Angebot annehmen.

Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags bei Ihnen.

In Krefeld betrifft die Asbestsanierung vor allem Eternit-Dächer und Fassaden an Wohnhäusern aus dem Wiederaufbau nach 1943 sowie an Siedlungsbauten der 1960er/70er Jahre, dazu technische Asbestanwendungen in alten Fabrikgebäuden der Samt- und Seidenstadt. Wir vermitteln Ihre Anfrage an sachkundige Asbest-Fachbetriebe (Sachkunde nach TRGS 519) in der Region — von der Laboranalyse über die 7-Tage-Anzeige bei der Bezirksregierung Düsseldorf bis zur Entsorgung über die Deponie Brüggen II der EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein.

Was kostet Asbestentfernung in Krefeld?

Was am Ende auf der Rechnung steht, entscheiden in Krefeld vor allem Dachfläche, Zustand der Platten und der Weg zur Deponie Brüggen II im Nachbarkreis Viersen. Für Krefeld liegen die Preise für eine Asbestsanierung im nordrhein-westfälischen Mittelfeld — der Transportweg zur Deponie Brüggen II im Nachbarkreis Viersen fällt dabei moderat ins Gewicht. Ein typisches Eternit-Dach eines Einfamilienhauses (100–120 m²) in Krefeld kostet inklusive fachgerechter Entsorgung häufig eine grobe Beispielspanne von rund 4.800–9.500 €, abhängig von Zustand, Zugänglichkeit und Gerüstbedarf.

Material / Leistung Einheit Preisspanne Spitze
Asbestzement-Wellplatten / Eternit-Dach 35–80 € bis 150 €
Asbestzement-Fassade 40–80 € bis 200 €
Bodenbelag (Floor-Flex-Platten + Kleber) 60–130 €
Putz / Spachtel / Fliesenkleber (innen) 100–200 €
Deponiegebühren t 100–300 € bis 500 €
Big Bags (Spezialsäcke) Stück 10–15 € bis 100 €
Gutachten / Vorbegehung pauschal 300–700 €
Freimessung (VDI 3492) pauschal 200–500 €

Regional für Ihre Region: Nordrhein-Westfalen bewegt sich bei den Deponiegebühren für Asbest meist im Bereich von rund 130–200 €/t; für asbesthaltiges Dämmmaterial werden bei vergleichbaren Niederrhein-Deponien teils rund 190 €/t aufgerufen, die genaue Kleinmengengebühr bei Brüggen II ist tagesaktuell telefonisch zu erfragen.

Alle Angaben sind Orientierungswerte (bundesweite Marktpreise, Stand 2026). Der tatsächliche Preis hängt von Fläche, Zugänglichkeit, Plattenzustand, Transportweg und regionalen Deponiegebühren ab.

Regional in Krefeld: Die genaue Summe hängt von Dachfläche, Materialzustand, Gerüstbedarf und Zugänglichkeit ab — ein Vor-Ort-Angebot schafft Klarheit.

Ablauf einer Asbestsanierung in 6 Schritten

Vom ersten Verdacht bis zum sauberen Dach vergehen in der Praxis zwei bis sechs Wochen — der Ablauf selbst ist gesetzlich vorgezeichnet.

  1. Laboranalyse Eine Materialprobe wird im akkreditierten Labor untersucht, um Asbest sicher festzustellen. Kostenpunkt: 300–700 €. Nur so ist der Verdacht belastbar bestätigt.
  2. Planung & Behördenanzeige Der Fachbetrieb plant das Verfahren und meldet die Arbeiten spätestens 7 Tage vor Beginn an — für Krefeld beim Bezirksregierung Düsseldorf (Abteilung 5 – Umwelt, Arbeitsschutz, Dezernat 55 (Arbeitsschutz, Gesundheit, Bau, Chemie)).
  3. Absicherung Der Arbeitsbereich wird abgeschottet: Unterdruckhaltung, Personenschleusen und persönliche Schutzausrüstung (PSA) verhindern, dass Fasern nach außen gelangen.
  4. Staubarme Demontage Die asbesthaltigen Materialien werden nach einem behördlich anerkannten, emissionsarmen Verfahren (BT-Verfahren) zerstörungsarm demontiert.
  5. Verpackung & Transport Das Material wird luftdicht in Big Bags verpackt (Abfallschlüssel 17 06 05*) und in Krefeld über EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH (Deponie Brüggen II), Annahme über KBK-Abfallalphabet der Stadt Krefeld vermittelt entsorgt — Annahmestelle: Deponie Brüggen II, Oebeler Heide, 41379 Brüggen (Kreis Viersen).
  6. Freimessung Bei Innenraum-Sanierungen misst ein unabhängiges Labor die Raumluft nach VDI 3492. Erst wenn der Grenzwert unter 500 Fasern/m³ unterschritten ist, gilt der Bereich als asbestfrei und sicher. Bei reinen Außenarbeiten (z. B. Dachdemontage) entfällt die Raumluft-Freimessung in der Regel.

Entsorgung & zuständige Behörde in Krefeld

Asbest ist gefährlicher Abfall (Abfallschlüssel 17 06 05*, asbesthaltige Baustoffe) und darf ausschließlich über zugelassene Wege entsorgt werden. Für Krefeld sind das konkret:

Entsorgung / Deponie

EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH (Deponie Brüggen II), Annahme über KBK-Abfallalphabet der Stadt Krefeld vermittelt
Deponie Brüggen II, Oebeler Heide, 41379 Brüggen (Kreis Viersen)

Kleinere Mengen asbesthaltiger Baustoffe (bis 0,5 m³) können nach vorheriger telefonischer Anmeldung direkt bei der Deponie Brüggen II angeliefert werden, staubdicht verpackt in verschließbaren Big Bags oder reißfester Folie ab 0,4 mm Stärke; die Annahme von Asbest ist nur bis 14 Uhr möglich, die genaue Gebühr ist bei der Deponie vorab zu erfragen.

Mengen über 0,5 m³ sowie gewerbliche Anlieferungen müssen ebenfalls direkt bei der Deponie Brüggen II angemeldet und angeliefert werden, größere Sanierungs- und Abbruchmengen laufen über ein Entsorgungsnachweisverfahren.

Der reguläre Krefelder Wertstoffhof (GSAK) nimmt asbesthaltige Baustoffe nicht an — laut Abfallalphabet des Kommunalbetriebs Krefeld (KBK) führt der Weg für Asbestzement direkt zur Deponie Brüggen II bzw. zu spezialisierten Entsorgern wie der MAV GmbH.

Zur Entsorgungs-Info →

Anzeige der Arbeiten (7 Tage vorher)

Bezirksregierung Düsseldorf
Abteilung 5 – Umwelt, Arbeitsschutz, Dezernat 55 (Arbeitsschutz, Gesundheit, Bau, Chemie)
Dezernat 55, Ruhrallee 55, 45138 Essen (Außenstelle Essen der Bezirksregierung Düsseldorf; Postanschrift: Postfach 300865, 40408 Düsseldorf)
Tel. 0211 475-5501

Die Anzeige von Tätigkeiten mit asbesthaltigen Materialien (spätestens 7 Tage vor Beginn) ist an das für Krefeld zuständige Dezernat 55 der Bezirksregierung Düsseldorf zu richten, unternehmensbezogen bei niedrigem/mittlerem Risiko, objektbezogen bei Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos. Die Anzeige läuft in der Regel elektronisch über das Wirtschafts-Service-Portal.NRW oder per E-Mail an die zentrale Adresse asbestanzeigen@brd.nrw.de.

Zur Behörde →

Fachbetriebs-Zulassung

Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 55
Dezernat 55, Ruhrallee 55, 45138 Essen (Postanschrift: Postfach 300865, 40408 Düsseldorf)
Tel. 0211 475-5000

Für die Zulassung von Fachbetrieben für Arbeiten mit schwach gebundenen Asbesterzeugnissen (§ 11a GefStoffV) ist ebenfalls die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig, da Krefeld zum Regierungsbezirk Düsseldorf gehört.

Wichtig: Asbestzementabfälle müssen staubdicht in verschließbaren Big Bags, reißfester und verschnürter Folie (mind. 0,4 mm) oder gleichwertigem Material verpackt sein, Nähte überlappend und mit Klebeband abgedichtet. Werfen Sie asbesthaltige Platten niemals in Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt — das ist verboten und wird mit Bußgeldern geahndet.

Asbest im Gebäudebestand von Krefeld

In der Nacht vom 21. auf den 22. Juni 1943 legte ein britischer Luftangriff weite Teile der Krefelder Innenstadt in Schutt und Asche, rund 72.000 Menschen wurden obdachlos. Der Wiederaufbau zog sich bis in die 1960er und 1970er Jahre und lief parallel zum Wachstum der Krefelder Textil- und Stahlindustrie — genau in dieser Zeit wurde Asbestzement zum Standardbaustoff für Dach und Fassade, bevor er 1993 verboten wurde. Typische Baujahre mit Asbest-Verdacht in der Region: 1950–1985.

Krefelds Gebäudebestand vereint den dichten Nachkriegs-Wiederaufbau der Kernstadt mit locker bebauten, dörflich geprägten Ortsteilen am Stadtrand — in beiden Fällen dominiert fest gebundener Asbestzement auf Dächern und Fassaden, während in den alten Fabrikanlagen der Samt- und Seidenindustrie zusätzlich technische Asbestanwendungen wie Rohrisolierungen vorkommen können.

Wo Asbest in Krefeld typischerweise sitzt

  • Asbestzement-Wellplatten (Eternit) auf Dächern von Einfamilien- und Reihenhäusern sowie Garagen in den Wiederaufbau- und Erweiterungsvierteln der 1950er bis 1970er Jahre, etwa in Cracau, Dießem oder dem Nordbezirk, die im Krieg besonders schwer getroffen wurden
  • Fassadenverkleidungen aus Asbestzement an Wohnblocks und Geschosswohnungsbauten der Siedlungen, die in den 1960er/70er Jahren zur Deckung des Wohnraumbedarfs entstanden
  • Technische Asbestanwendungen wie Rohrisolierungen, Brandschutzverkleidungen und Bodenbeläge (Floor-Flex) in ehemaligen Fabrikgebäuden und Lagerhallen der Krefelder Textil- und Stahlindustrie
  • Eternit-Dächer und -Fassaden an Einfamilienhäusern und landwirtschaftlichen Nebengebäuden in den ländlicher geprägten, eingemeindeten Ortsteilen wie Hüls, Traar oder Gellep-Stratum
Schnittzeichnung eines Einfamilienhauses der 1960er/70er Jahre mit fünf markierten Asbest-Fundstellen: Welldach, Fassadenverkleidung, Fensterbank, Kellerboden und Rohrisolierung im Heizungskeller
Fünf typische Fundstellen im Wohnhaus — im Bestand von Krefeld vor allem bei Baujahren 1950–1985.

Stadtteile & Umland

Betroffen sind Gebäude in allen Stadtteilen — u. a. Krefeld-Mitte, Bockum, Fischeln, Hüls, Uerdingen, Oppum, Linn, Traar und weitere Teilorte. In den vom Krieg schwer getroffenen und danach zügig wiederaufgebauten Vierteln der Kernstadt sowie in den dörflicher geprägten Ortsteilen wie Hüls oder Traar mit ihren Einfamilienhäusern und Nebengebäuden aus den 1960er/70er Jahren finden sich tendenziell überdurchschnittlich viele Eternit-Dächer und -Fassaden.

Faustregel: Verdacht — vor dem 31.10.1993 errichtete Gebäude können Asbest enthalten. Sicher ist nur eine Laboranalyse — Rund 25 % aller vor dem 31.10.1993 errichteten Gebäude enthalten asbesthaltige Materialien (Quelle: BAuA).

Speziell zum Eternitdach in Krefeld →

Rechtslage 2025/2026 — was Eigentümer wissen müssen

Mit der GefStoffV-Novelle (in Kraft seit 2024-12-05, angepasst 2025-12-20) hat sich einiges geändert — vieles davon findet man bei anderen Anbietern noch gar nicht. Über die Einhaltung wacht für Krefeld die Behörde Bezirksregierung Düsseldorf — dort landet auch die Pflicht-Anzeige Ihres Fachbetriebs.

  • Ampel-Modell: Die novellierte GefStoffV führt ein risikobezogenes Ampel-Modell mit drei Klassen ein (gemessen in Asbestfasern pro Kubikmeter Luft): grün — unter 10.000 Fasern/m³; gelb — unter 100.000 Fasern/m³; rot — über 100.000 Fasern/m³.
  • Funktionale Instandhaltung: Neu legalisiert: funktionale Instandhaltung (z. B. Bohren, Schlitzen) bei niedrigem und mittlerem Risiko unter definierten Schutzmaßnahmen — unter Auflagen auch für Heimwerker.
  • Neue Infopflicht: Die Erkundungspflicht liegt bei den ausführenden Betrieben, nicht beim Bauherrn. Eigentümer müssen jedoch vor Arbeitsbeginn Baujahr und ihnen bekannte Schadstoffhinweise schriftlich mitteilen (neue Infopflicht).
  • Zulassungspflicht: Seit 20.12.2025 gilt die Zulassungspflicht für Fachbetriebe (§ 11a GefStoffV n. F.) auch bei niedrigem und mittlerem Risiko. Nachweis bis 19.12.2026.
  • Anzeigepflicht: Asbestarbeiten sind spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Behörde anzuzeigen (nicht 14 Tage — ein häufiger Irrtum).

Grundlage: TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe 519 – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten), Anlage 9 zuletzt geändert am 28.02.2025; Neufassung Ende 2026 erwartet. Verstöße werden mit vier- bis fünfstelligen Bußgeldern geahndet; bei vorsätzlicher Umweltgefährdung drohen bis zu 5 Jahre Freiheitsstrafe.

Ausführlich: Asbest-Gesetz 2025/2026 →

Häufige Fragen zur Asbestentfernung in Krefeld

Woran erkenne ich, ob mein Dach Asbest enthält?
Ein sicherer Nachweis gelingt nur durch eine Laboranalyse einer Materialprobe (300–700 €). Als Faustregel gilt: Gebäude, die vor dem 31.10.1993 errichtet wurden, stehen unter Asbest-Verdacht — rund 25 % dieser Gebäude enthalten asbesthaltige Materialien (BAuA). Typische Fundorte sind Asbestzement-Wellplatten (Eternit) auf Dach und Fassade sowie Floor-Flex-Bodenplatten. Nehmen Sie niemals selbst eine Probe von verwittertem Material — dabei werden Fasern frei.
Darf ich Asbest selbst entfernen?
Seit der GefStoffV-Novelle (05.12.2024) ist die sogenannte funktionale Instandhaltung bei niedrigem und mittlerem Risiko unter Schutzmaßnahmen eingeschränkt auch für Heimwerker erlaubt (z. B. einzelne Bohrungen). Eine vollständige Sanierung — etwa ein ganzes Eternit-Dach oder asbesthaltiger Putz (Verfahren BT 57/BT 43) — bleibt Fachbetrieben mit Sachkundenachweis nach TRGS 519 vorbehalten. Im Zweifel gilt: Finger weg, Fachbetrieb beauftragen.
Wie viel kostet es, ein asbesthaltiges Dach entfernen zu lassen?
Für Asbestzement-Wellplatten (Eternit) liegen die Kosten bei etwa 35–80 €/m² (in Einzelfällen bis 150 €/m²). Ein Einfamilienhaus-Dach von 100–120 m² kostet damit rund 4.000–15.000 € inklusive Entsorgung. Preistreiber sind Gerüst, Plattenzustand, Transportweg und die regionalen Deponiegebühren (100–300 €/t).
Wo kann ich mein Asbest- bzw. Eternitdach entsorgen und was kostet das?
Asbest trägt den Abfallschlüssel 17 06 05* (gefährlicher Abfall) und darf ausschließlich über zugelassene Deponien oder Schadstoffhöfe entsorgt werden — niemals über Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt. Die Deponiegebühren liegen bei 100–300 €/t (regional bis 500 €/t). Welche Deponie für Ihren Ort zuständig ist, finden Sie auf der jeweiligen Stadtseite. In Krefeld läuft die Entsorgung fest gebundener Asbestzement-Abfälle über den EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH (Deponie Brüggen II), Annahme über KBK-Abfallalphabet der Stadt Krefeld vermittelt (Deponie Brüggen II, Oebeler Heide, 41379 Brüggen (Kreis Viersen)).
Muss ich Asbestarbeiten bei einer Behörde anmelden?
Ja. Asbestarbeiten sind spätestens 7 Tage vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde bzw. Gewerbeaufsicht anzuzeigen (nicht 14 Tage — ein verbreiteter Irrtum). Diese Anzeige übernimmt in der Regel der beauftragte Fachbetrieb. Welche Behörde für Ihren Ort zuständig ist, steht auf der Stadtseite. Für Krefeld ist das Bezirksregierung Düsseldorf zuständig (Dezernat 55, Ruhrallee 55, 45138 Essen (Außenstelle Essen der Bezirksregierung Düsseldorf; Postanschrift: Postfach 300865, 40408 Düsseldorf)).
Wie gefährlich ist Asbest wirklich?
Asbestfasern sind lungengängig und können Jahrzehnte nach der Einwirkung Erkrankungen auslösen — deshalb ist der Schutz vor Faserfreisetzung entscheidend. Fest gebundene Materialien wie Eternit setzen im intakten Zustand kaum Fasern frei; gefährlich wird es beim Brechen, Bohren oder Verwittern. Schwach gebundener Asbest (z. B. Spritzasbest) ist deutlich riskanter. Nach Innenraum-Sanierungen stellt eine Freimessung nach VDI 3492 sicher, dass die Raumluft unter 500 Fasern/m³ liegt.
Gibt es eine Asbest-Abwrackprämie oder staatliche Förderung?
Nein. Eine „Asbest-Abwrackprämie“ existiert nicht — der Begriff geht auf eine Forderung der IG BAU zurück, wurde aber nie umgesetzt. Es gibt aktuell kein bundesweites Förderprogramm speziell für Asbestentfernung. Unter Umständen lassen sich Kosten steuerlich geltend machen (haushaltsnahe Dienstleistungen bzw. außergewöhnliche Belastung) — dazu bitte den Steuerberater fragen.
Wie läuft eine Asbestsanierung ab?
In sechs Schritten: 1) Laboranalyse einer Probe, 2) Planung und Behördenanzeige (7 Tage vorher), 3) Absicherung des Bereichs (Unterdruck, Schleusen, persönliche Schutzausrüstung), 4) staubarme Demontage nach anerkanntem Verfahren, 5) luftdichte Verpackung in Big Bags und Transport zur zugelassenen Deponie, 6) bei Innenraum-Sanierungen abschließende Freimessung der Raumluft nach VDI 3492.

Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Krefeld

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Krefeld). Wir leiten es an einen sachkundigen Asbest-Fachbetrieb in Ihrer Region weiter — kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden anschließend frei, ob Sie ein Angebot annehmen.

Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags bei Ihnen.

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