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Asbest entfernen in Kassel
Asbestverdächtiges Dach, alte Eternit-Fassade oder Floor-Flex-Boden in Kassel? Nach Ihrer Anfrage prüfen wir, ob ein sachkundiger Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in der Region Nordhessen verfügbar ist. Vorab finden Sie hier Kostenrahmen, Ablauf und den Entsorgungsweg vor Ort.
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Kassel
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Kassel). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, sachkundigen Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.
In Kassel kann Asbest vor allem im Wiederaufbau- und Wachstumsbestand der 1950er bis 1980er Jahre vorkommen: etwa als Eternit-Dach an Wohngebäuden oder als Asbestzement-Fassade an Hochhaussiedlungen wie dem Brückenhof. Nach Ihrer Anfrage prüfen wir, ob in der Region ein sachkundiger Asbest-Fachbetrieb (Sachkunde nach TRGS 519) verfügbar ist. Für die Arbeiten ist eine 7-Tage-Anzeige beim Regierungspräsidium Kassel vorgeschrieben; die Entsorgung erfolgt fachgerecht, in Kassel etwa über Die Stadtreiniger.
Was kostet Asbestentfernung in Kassel?
Was am Ende auf der Rechnung steht, entscheiden in Kassel vor allem Dachfläche oder Fassadengröße, Gerüstbedarf und ob es sich um eine Kleinmenge oder eine größere Sanierung handelt. Die Stadtreiniger Kassel veröffentlichen ihre Asbest-Preise auf dem Recyclinghof Langes Feld: eine Pauschale für Kleinmengen bis 50 Liter und einen Kubikmeterpreis für größere Mengen bis 1.000 Liter. Getrennte Preise gibt es für Privathaushalte und Gewerbekunden. Für ein Dach in Kassel gibt es keine belegte Gesamtsumme. Örtlich bekannt ist nur die Annahmegebühr der Stadtreiniger, sie betrifft allein die Entsorgung. Abbau, Gerüst und Transport stehen nicht darin.
| Material / Leistung | Einheit | Preisspanne | Quelle |
|---|---|---|---|
| Asbestzement-Dach (Eternit): Abbau und Entsorgung | m² | 30–150 € | MyHammer Eternit: 30–50 €; MyHammer: 80–150 € |
| Asbestzement-Fassade | m² | 120–200 € | MyHammer: 120–200 € |
| Bodenbelag (z. B. Floor-Flex-Platten) | m² | 60–130 € | MyHammer: 60–130 € |
| Asbesthaltiger Bodenkleber | m² | 55–90 € | MyHammer Eternit: 55–90 € |
| Putz, Spachtel, Fliesenkleber (innen) | m² | 60–130 € | MyHammer: 60–130 € |
| Laboranalyse je Materialprobe | Probe | 50–150 € | Labor CRB: 73,78 €; Labor GfS: 95 €; Asbestgutachten OWL: 50–150 € |
| Vor-Ort-Gutachten mit Probenahme | pauschal | 450–650 € | Asbestgutachten OWL: 450–650 € |
| Freigabemessung (VDI 3492), wo vorgeschrieben | pauschal | 150–2.500 € | MyHammer Eternit: 150–700 €; Asbestgutachten OWL: 1.500–2.500 € |
| Gerüst | pauschal | 500–2.000 € | MyHammer: 500–2.000 € |
| Big Bag (Spezialsack) | Stück | 10–30 € | MyHammer: 10–30 € |
| Deponiegebühr (drei Beispiele aus Baden-Württemberg, 2026) | t | 110–156,70 € | Bodenseekreis: 110 €; Ortenaukreis: 135 €; Lkr. Tuttlingen: 156,70 € |
Regional für Ihre Region: Privathaushalte zahlen am Recyclinghof Langes Feld für Asbest/Eternitplatten 15,00 € je Kleinmenge (staubdicht verpackt, bis 50 Liter) und 86,00 € je m³ für 51 bis 1.000 Liter; der Big Bag kostet 15,00 € je Stück zusätzlich, ohne Entsorgung. Gewerbekunden zahlen für 51 bis 1.000 Liter 102,34 € je m³ brutto (86,00 € netto). Die Seiten tragen kein Gültig-ab-Datum; sie wurden am 23.10.2026 gelesen. Einen Abfallschlüssel nennen die Stadtreiniger nicht.
Orientierung aus Gebührenordnungen, Laborpreislisten und Handwerkerportalen (je Zeile genannt, abgerufen am 22.10.2026). Eine unabhängige Preisstatistik gibt es nicht. Maßgeblich für die Deponie ist die Satzung Ihres Kreises, verbindlich erst das Angebot.
Regional in Kassel: Asbest nehmen die Stadtreiniger nur am Recyclinghof Langes Feld (Dittershäuser Straße 40) an, und Gewerbekunden dürfen dort ausschließlich diesen Hof nutzen. Die Ware muss in einem fest verschlossenen, unbeschädigten Big Bag oder luftdichten Sack kommen, der Big Bag darf höchstens 1.000 kg wiegen. Größere Mengen sind vorher abzusprechen und kosten mehr. Eine Abholung gibt es nur im Stadtgebiet, auf schriftlichen Antrag, zum gleichen Entgelt plus Transportpauschale.
Quellen der regionalen Angaben: Die Stadtreiniger Kassel – Abfall-ABC: Asbest, asbesthaltige Abfälle (abgerufen 23.10.2026) · Die Stadtreiniger Kassel – Recyclinghöfe: Preistabellen Privathaushalte und Gewerbekunden (Abschnitt Asbest/Eternitplatten) (abgerufen 23.10.2026) · Die Stadtreiniger Kassel – Abfall-ABC: Eternit (abgerufen 23.10.2026) · Die Stadtreiniger Kassel – Info-Folder Asbest (Stand Juni 2024) (abgerufen 23.10.2026)
Ablauf einer Asbestsanierung in 6 Schritten
Vom ersten Verdacht bis zur sauberen Entsorgung gibt die 7-Tage-Anzeige beim Regierungspräsidium den Ablauf gesetzlich vor — wie lange das insgesamt dauert, hängt vom Einzelfall ab.
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Untersuchung Fachleute klären, ob und wo Asbest verbaut ist, und lassen Proben im Labor untersuchen; die Analyse kostet laut Laborpreislisten etwa 50–150 € je Probe. -
Planung & Anzeige Der Fachbetrieb ordnet die Arbeiten einem Risikobereich zu und zeigt sie spätestens eine Woche vor Beginn an — zuständig für Kassel: Regierungspräsidium Kassel, Abteilung V Arbeitsschutz und Soziales, Dezernate 51–53 (Arbeitsschutz). Für Abbruch braucht er eine Genehmigung. -
Schutzmaßnahmen je nach Material Asbestzement im Freien (Dach, Fassade) baut der Betrieb nach TRGS 519 zerstörungsfrei aus. Bei schwach gebundenem Asbest wie Spritzasbest wird der Bereich abgeschottet, mit Unterdruck und Schleuse. -
Ausbau nach geeignetem Verfahren Ausbau nach einem anerkannten emissionsarmen Verfahren (DGUV Information 201-012), wo es eines gibt, sonst nach den Schutzregeln der TRGS 519. -
Verpackung & Entsorgung Das Material wird staubdicht verpackt (Abfallschlüssel 17 06 05*) und über einen zugelassenen Entsorgungsweg entsorgt. Ansprechpartner für Kassel: Die Stadtreiniger Kassel. -
Abschluss & Freigabe Nach Arbeiten an schwach gebundenem Asbest gibt eine Messstelle den Bereich erst frei, wenn die Raumluft nach VDI 3492 unter 500 Fasern/m³ liegt. Am Dach im Freien ist das in der Regel nicht vorgeschrieben.
Entsorgung & zuständige Behörde in Kassel
Asbest ist gefährlicher Abfall (Abfallschlüssel 17 06 05*, asbesthaltige Baustoffe) und darf ausschließlich über zugelassene Wege entsorgt werden. Für Kassel sind das konkret:
Entsorgung: Ansprechpartner und Annahme
Die Stadtreiniger Kassel
Recyclinghof Langes Feld der Stadtreiniger, Dittershäuser Straße 40, Kassel. Nach den Seiten Abfall-ABC und Recyclinghöfe wird Asbest nur dort angenommen; Gewerbekunden nutzen ausschließlich diesen Hof.
Privathaushalte zahlen für Kleinmengen bis 50 Liter, staubdicht verpackt, 15,00 € und für 51 bis 1.000 Liter 86,00 € je m³. Der Big Bag kostet 15,00 € je Stück ohne Entsorgung und ist bei den Stadtreinigern erhältlich. Die Seiten tragen kein Gültig-ab-Datum.
Große Mengen dürfen nur nach vorheriger Absprache angeliefert werden und kosten mehr. Gewerbekunden zahlen für 51 bis 1.000 Liter 102,34 € je m³ brutto (86,00 € netto). Eine Abholung gibt es nur im Kasseler Stadtgebiet, auf schriftlichen Antrag per E-Mail, zu den gleichen Kosten plus Transportpauschale; deren Höhe nennen die Seiten nicht.
Asbestabfälle dürfen nicht zerkleinert oder gebrochen werden. Angenommen wird nur staubdicht verpacktes Material; die Verpackung darf nicht beschädigt sein.
Anzeige durch den Fachbetrieb
Regierungspräsidium Kassel
Abteilung V Arbeitsschutz und Soziales, Dezernate 51–53 (Arbeitsschutz)
Leuschnerstraße 71, 34134 Kassel (Postanschrift: Am Alten Stadtschloss 1, 34117 Kassel)
Tel. 0561 106-2788
Tätigkeiten mit Asbest sind den Arbeitsschutzdezernaten des Regierungspräsidiums Kassel spätestens 7 Tage vor Beginn der Arbeiten anzuzeigen, in dringenden Fällen kann die Behörde einer Verkürzung der Frist zustimmen. Unternehmensbezogen anzeigen lassen sich stationäre Betriebsstätten sowie wechselnde Arbeitsstätten bei niedrigem oder mittlerem Risiko (bei mittlerem Risiko zusätzlich Ort und Zeit der Arbeiten); objektbezogen ist bei Baustellen im Bereich hohen Risikos anzuzeigen. Eine Kopie geht an den Unfallversicherungsträger. Die Seite des Regierungspräsidiums stellt die hessischen Anzeigeformulare als PDF bereit und verlinkt zusätzlich ein Online-Verfahren der Arbeitsschutzverwaltung.
Fachbetriebs-Zulassung
Regierungspräsidium Kassel, Dezernat 56 – Fachzentrum für Produktsicherheit und Gefahrstoffe
Ludwig-Mond-Straße 33, 34121 Kassel
Tel. 0561 106-0 (Zentrale; die Seite nennt für die Zulassung keine eigene Durchwahl, Antrag vorzugsweise per E-Mail an gefahrstoffe@rpks.hessen.de)
Das Fachzentrum für Produktsicherheit und Gefahrstoffe ist in Hessen die zuständige Behörde für die Zulassung von Fachbetrieben für Tätigkeiten mit Asbest im Bereich hohen Risikos (§ 11a Absatz 3 i. V. m. Anhang I Nummer 3.4 Absatz 1 GefStoffV). Die Zulassung wird auf Antrag beim Fachzentrum erteilt, höchstens für sechs Jahre. Dasselbe Fachzentrum erkennt Asbest-Sachkundelehrgänge hessischer Lehrgangsveranstalter an.
Wichtig: Anlieferung nur in einem fest verschlossenen Big Bag oder einem anderen geeigneten luftdicht verschlossenen Sack. Der Big Bag darf nicht überfüllt werden und höchstens 1.000 kg wiegen. Werfen Sie asbesthaltige Platten niemals in Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt — das ist verboten, und unerlaubtes Beseitigen ist strafbar (§ 326 StGB).
Asbest im Gebäudebestand von Kassel
Kassel wurde im Oktober 1943 zu weiten Teilen zerstört, sodass die Innenstadt und große Teile des Wohnungsbestands neu aufgebaut werden mussten. Wiederaufbau und Stadterweiterung zogen sich ab den 1950ern über Jahrzehnte hin — in der Zeit, in der Asbestzement und andere asbesthaltige Baustoffe in Deutschland in großen Mengen verbaut wurden, bevor sie 1993 verboten wurden. Typische Baujahre mit Asbest-Verdacht in der Region: 1950–1985.
Kassel war bedeutender Industrie- und Rüstungsstandort und wurde im Oktober 1943 durch Luftangriffe schwer getroffen: Über 80 Prozent der Bebauung wurden zerstört, der Wiederaufbau folgte dem Leitbild der „autogerechten Stadt“. An Nachkriegsbauten bis 1993 kann Asbestzement an Dach, Fassade oder Balkon vorkommen, in früheren Industrie- und Gewerbebauten auch Spritzasbest als Brandschutz.
Wo Asbest in Kassel typischerweise sitzt
- Asbestzement-Wellplatten (Eternit) können auf Dächern und Fassaden von Wohngebäuden der Wiederaufbau- und Wachstumsjahre vorkommen, etwa im Auefeld (Gartenstadt von 1955/56) und in Helleböhn (seit den 1950er-Jahren)
- Fassadenplatten und Blumenkästen aus Asbestzement können an Hochhaus- und Großsiedlungen der 60er/70er Jahre vorkommen, etwa im Brückenhof (Hochhaussiedlung seit den 1960er Jahren, erste Mieter 1967) und in der Wohnstadt Waldau (ab 1963)
- Floor-Flex-Bodenbeläge (vor allem aus den 1960er Jahren) und asbesthaltiger Fliesenkleber können in Wohnungen aus der Zeit vor 1993 vorkommen
- Spritzasbest als Hitze- und Brandschutz an Stahlträgern sowie andere technische Asbestanwendungen können in Gewerbe- und Industriebauten aus der Zeit vor 1993 vorkommen
Stadtteile & Umland
Betroffen sind Gebäude in allen Stadtteilen — u. a. Mitte, Vorderer Westen, Wilhelmshöhe, Wehlheiden, Bettenhausen, Waldau, Oberzwehren, Niederzwehren und weitere Teilorte. In den Geschosswohnungssiedlungen der 60er/70er Jahre wie Waldau (Wohnstadt ab 1963) und dem Brückenhof in Oberzwehren (Hochhaussiedlung seit den 1960er Jahren) können Asbestzement-Fassadenelemente vorkommen, in Einfamilienhausgebieten wie Harleshausen und Kirchditmold je nach Baujahr Eternit-Dächer.
Faustregel: Verdacht — vor dem 31.10.1993 errichtete Gebäude können Asbest enthalten. Wie viele ältere Gebäude Asbest enthalten, ist nicht genau bekannt; das Bundesarbeitsministerium geht von „nahezu allen“ vor 1993 gebauten aus. Ob ein Gebäude asbestfrei ist, klärt nur eine Erkundung.
Rechtslage 2025/2026 — was Eigentümer wissen müssen
Mit der GefStoffV-Novelle (in Kraft seit 2024-12-05, angepasst 2025-12-20) hat sich einiges geändert — vieles davon findet man bei anderen Anbietern noch gar nicht. Über die Einhaltung wacht für Kassel die zuständige Behörde, Regierungspräsidium Kassel; dort landet auch die Pflicht-Anzeige Ihres Fachbetriebs.
- Ampel-Modell: Die GefStoffV ordnet Asbestarbeiten drei Risikobereichen zu (§ 11a Abs. 1 Nr. 5), die Überleitungshilfe zur TRGS 519 die einzelnen Tätigkeiten; feste Fasergrenzen nennt die Verordnung nicht. Vom Bereich hängt ab, was der Betrieb braucht: niedriges Risiko — unternehmensbezogene Anzeige, für Abbruch eine Genehmigung (§ 11a Abs. 4a); mittleres Risiko — ebenso, auf wechselnden Baustellen zusätzlich Ort, Beginn und Dauer (Anhang I Nr. 3.5); hohes Risiko — Zulassung des Betriebs (§ 11a Abs. 3), objektbezogene Anzeige (Anhang I Nr. 3.5), keine Instandhaltungsarbeiten (§ 11 Abs. 5).
- Funktionale Instandhaltung: Nur zulässig, soweit damit keine Instandsetzung asbesthaltiger Materialien verbunden ist, keine Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos anfallen und das Material seine Funktion noch erfüllt (§ 11 Abs. 2 Nr. 3 b, Abs. 5 GefStoffV). Die Regeln gelten auch für private Haushalte (§ 11 Abs. 7); einzelne Handgriffe wie Bohren nennt die Verordnung nicht.
- Neue Infopflicht: Die Erkundungspflicht liegt bei den ausführenden Betrieben, nicht beim Bauherrn. Wer die Arbeiten veranlasst (Veranlasser, z. B. der Eigentümer als Auftraggeber), muss dem Betrieb jedoch vor Beginn das Baujahr (bei Baujahr 1993 bis 1996 das Datum des Baubeginns) und alle ihm vorliegenden Informationen zu vorhandenen oder vermuteten Gefahrstoffen schriftlich oder elektronisch übermitteln (§ 5a GefStoffV, neue Infopflicht).
- Zulassung und Genehmigung: Eine Zulassung brauchen Fachbetriebe für Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos (§ 11a Abs. 3 GefStoffV). Übergangsweise gilt die frühere Zulassungspflicht für Abbruch- und Sanierungsarbeiten fort, bis diese nach den technischen Regeln oder durch fachkundige Expositionsermittlung dem niedrigen oder mittleren Risiko zugeordnet sind (§ 25 Abs. 4). Seit 20.12.2025 brauchen sie zusätzlich eine Genehmigung, wenn sie Abbrucharbeiten im Bereich niedrigen oder mittleren Risikos ausführen (§ 11a Abs. 4a); nachzuweisen ist sie bis zum Ablauf des 19.12.2026 (§ 25 Abs. 9).
- Anzeigepflicht: Die Anzeige ist Sache des Fachbetriebs: spätestens eine Woche vor Beginn bei der zuständigen Behörde, Umfang je nach Risikobereich (§ 11a Abs. 4 GefStoffV). Für Abbrucharbeiten braucht er zusätzlich eine Genehmigung.
Grundlage: TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe 519 – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten), Zuletzt geändert am 28.02.2025; bis zur Anpassung an die neue GefStoffV gilt die Überleitungshilfe des Ausschusses für Gefahrstoffe. Wer asbesthaltige Abfälle unerlaubt beseitigt, macht sich strafbar (§ 326 StGB, bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe).
Häufige Fragen zur Asbestentfernung in Kassel
Woran erkenne ich, ob mein Dach Asbest enthält?
Darf ich Asbest selbst entfernen?
Wie viel kostet es, ein asbesthaltiges Dach entfernen zu lassen?
Wo kann ich mein Asbest- bzw. Eternitdach entsorgen und was kostet das?
Muss ich Asbestarbeiten bei einer Behörde anmelden?
Wie gefährlich ist Asbest wirklich?
Gibt es eine Asbest-Abwrackprämie oder staatliche Förderung?
Wie läuft eine Asbestsanierung ab?
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Kassel
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Kassel). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, sachkundigen Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.