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Asbest entfernen in Aschaffenburg
Asbestverdächtiges Dach, alte Eternit-Fassade oder Floor-Flex-Boden in Aschaffenburg? Nach Ihrer Anfrage prüfen wir, ob ein sachkundiger Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in der Region Bayerischer Untermain / Spessart-Vorland verfügbar ist. Vorab finden Sie hier Kostenrahmen, Ablauf und den Entsorgungsweg vor Ort.
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Aschaffenburg
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Aschaffenburg). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, sachkundigen Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.
Sie haben in Aschaffenburg oder einem der Stadtteile ein Eternit-Dach, eine Asbestzement-Fassade oder Floor-Flex-Böden im Verdacht? Nach 20 Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt wiederaufgebaut und wuchs weiter; in Gebäuden aus den Jahrzehnten vor dem Verbot 1993 kann Asbestzement verbaut sein. Nach Ihrer Anfrage prüfen wir, ob am Bayerischen Untermain ein sachkundiger Asbest-Fachbetrieb (Sachkunde nach TRGS 519) verfügbar ist. Zum Ablauf gehören die 7-Tage-Anzeige beim Gewerbeaufsichtsamt Würzburg der Regierung von Unterfranken und die Entsorgung über die Stadtwerke Aschaffenburg, denen Asbestabfälle zu überlassen sind.
Was kostet Asbestentfernung in Aschaffenburg?
Was am Ende auf der Rechnung steht, entscheiden in Aschaffenburg vor allem Dachfläche, Gerüstbedarf und der Entsorgungsweg über die Stadtwerke, denen Asbestabfälle zu überlassen sind. Die Stadtwerke Aschaffenburg veröffentlichen ihre Recyclinghof-Preisliste mit einem Tonnensatz für asbesthaltige Abfälle und einem Flächensatz für bis zu fünf Dachplatten. Das Merkblatt der Stadtwerke legt dazu fest, wie angeliefert werden muss. Eine belegte Gesamtsumme für ein Dach in Aschaffenburg gibt es nicht. Veröffentlicht ist nur der Entsorgungsanteil: 300 € je Tonne bei den Stadtwerken. Wegen der Überlassungspflicht kommt dafür kein anderer Entsorger in Frage. Die übrigen Kosten einer Dachsanierung nennt keine örtliche Preisliste.
| Material / Leistung | Einheit | Preisspanne | Quelle |
|---|---|---|---|
| Asbestzement-Dach (Eternit): Abbau und Entsorgung | m² | 30–150 € | MyHammer Eternit: 30–50 €; MyHammer: 80–150 € |
| Asbestzement-Fassade | m² | 120–200 € | MyHammer: 120–200 € |
| Bodenbelag (z. B. Floor-Flex-Platten) | m² | 60–130 € | MyHammer: 60–130 € |
| Asbesthaltiger Bodenkleber | m² | 55–90 € | MyHammer Eternit: 55–90 € |
| Putz, Spachtel, Fliesenkleber (innen) | m² | 60–130 € | MyHammer: 60–130 € |
| Laboranalyse je Materialprobe | Probe | 50–150 € | Labor CRB: 73,78 €; Labor GfS: 95 €; Asbestgutachten OWL: 50–150 € |
| Vor-Ort-Gutachten mit Probenahme | pauschal | 450–650 € | Asbestgutachten OWL: 450–650 € |
| Freigabemessung (VDI 3492), wo vorgeschrieben | pauschal | 150–2.500 € | MyHammer Eternit: 150–700 €; Asbestgutachten OWL: 1.500–2.500 € |
| Gerüst | pauschal | 500–2.000 € | MyHammer: 500–2.000 € |
| Big Bag (Spezialsack) | Stück | 10–30 € | MyHammer: 10–30 € |
| Deponiegebühr (drei Beispiele aus Baden-Württemberg, 2026) | t | 110–156,70 € | Bodenseekreis: 110 €; Ortenaukreis: 135 €; Lkr. Tuttlingen: 156,70 € |
Regional für Ihre Region: Laut Preisliste Recyclinghöfe, gültig ab 1. April 2025, kosten „Asbesthaltige Abfälle (Annahme nur ordnungsgemäß verpackt, Großmengen nach Absprache)“ 300,00 € je Tonne. Für bis zu fünf asbesthaltige Dachplatten, staubdicht verpackt, gelten 7,00 € je m². Einen Abfallschlüssel nennt die Preisliste nicht. Ein Big Bag für Asbest oder künstliche Mineralfasern kostet 10,00 € je Stück.
Orientierung aus Gebührenordnungen, Laborpreislisten und Handwerkerportalen (je Zeile genannt, abgerufen am 22.10.2026). Eine unabhängige Preisstatistik gibt es nicht. Maßgeblich für die Deponie ist die Satzung Ihres Kreises, verbindlich erst das Angebot.
Regional in Aschaffenburg: Die Stadtwerke nehmen nur ordnungsgemäß verpackte Ware an; laut Merkblatt müssen alle Big Bags mit einem Asbesthinweis gekennzeichnet sein, und beschädigte, falsch befüllte oder nicht gekennzeichnete Bags sind von der Annahme ausgeschlossen. Ab mehr als 2 Tonnen im Jahr ist ein Entsorgungsnachweis nötig. Big Bags mit Asbest lädt der Recyclinghof Fürther Straße 13 per Kran ab; der zweite Hof Mörswiesenstraße 55 steht in dieser Aufzählung nicht.
Quellen der regionalen Angaben: Stadtwerke Aschaffenburg – Preisliste Recyclinghöfe (gültig ab 01.04.2025) (abgerufen 23.10.2026) · Stadtwerke Aschaffenburg – Merkblatt zur Entsorgung von asbesthaltigen Baustoffen und Abfällen (abgerufen 23.10.2026) · Stadtwerke Aschaffenburg – Recyclinghöfe (Standorte, Öffnungszeiten, Leistungen) (abgerufen 23.10.2026)
Ablauf einer Asbestsanierung in 6 Schritten
Vom ersten Verdacht bis zum sanierten Dach ist der Ablauf in Aschaffenburg durch Anzeigefrist und Überlassungspflicht klar vorgezeichnet.
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Untersuchung Fachleute klären, ob und wo Asbest verbaut ist, und lassen Proben im Labor untersuchen; die Analyse kostet laut Laborpreislisten etwa 50–150 € je Probe. -
Planung & Anzeige Der Fachbetrieb ordnet die Arbeiten einem Risikobereich zu und zeigt sie spätestens eine Woche vor Beginn an — zuständig für Aschaffenburg: Regierung von Unterfranken – Gewerbeaufsichtsamt Würzburg, Dezernat 21 – Bauarbeiterschutz und Sprengwesen. Für Abbruch braucht er eine Genehmigung. -
Schutzmaßnahmen je nach Material Asbestzement im Freien (Dach, Fassade) baut der Betrieb nach TRGS 519 zerstörungsfrei aus. Bei schwach gebundenem Asbest wie Spritzasbest wird der Bereich abgeschottet, mit Unterdruck und Schleuse. -
Ausbau nach geeignetem Verfahren Ausbau nach einem anerkannten emissionsarmen Verfahren (DGUV Information 201-012), wo es eines gibt, sonst nach den Schutzregeln der TRGS 519. -
Verpackung & Entsorgung Das Material wird staubdicht verpackt (Abfallschlüssel 17 06 05*) und über einen zugelassenen Entsorgungsweg entsorgt. Ansprechpartner für Aschaffenburg: Stadtwerke Aschaffenburg (Entsorgung, Recyclinghöfe). -
Abschluss & Freigabe Nach Arbeiten an schwach gebundenem Asbest gibt eine Messstelle den Bereich erst frei, wenn die Raumluft nach VDI 3492 unter 500 Fasern/m³ liegt. Am Dach im Freien ist das in der Regel nicht vorgeschrieben.
Entsorgung & zuständige Behörde in Aschaffenburg
Asbest ist gefährlicher Abfall (Abfallschlüssel 17 06 05*, asbesthaltige Baustoffe) und darf ausschließlich über zugelassene Wege entsorgt werden. Für Aschaffenburg sind das konkret:
Entsorgung: Ansprechpartner und Annahme
Stadtwerke Aschaffenburg (Entsorgung, Recyclinghöfe)
Recyclinghof Fürther Straße 13, 63741 Aschaffenburg. Dort wird laut Seite der Stadtwerke per Kran entladen („Kranentladung (z.B. BigBags mit Asbestabfällen)“). Für den zweiten Hof, Mörswiesenstraße 55, nennt die Seite keine Asbest-Annahme.
Laut Preisliste Recyclinghöfe (gültig ab 01.04.2025) kosten asbesthaltige Abfälle 300,00 € je Tonne; bis 5 asbesthaltige Dachplatten, staubdicht verpackt, gelten 7,00 € je m². Ein Big Bag für Asbest oder KMF kostet 10,00 € je Stück und ist im Recyclinghof Fürther Straße erhältlich. Rückfragen: Stadtwerke Aschaffenburg, Entsorgung, 06021 391-3814.
Großmengen werden laut Preisliste nach Absprache angenommen. Das Merkblatt nennt die Überlassungspflicht an den öffentlich-rechtlichen Entsorger; Mengen über 2 Tonnen im Jahr sind nur mit gültigem Entsorgungsnachweis möglich. Lieferungen sind den Stadtwerken laut Merkblatt vorab schriftlich anzukündigen, die Tagesmenge kann begrenzt sein und muss bestätigt werden.
Das Merkblatt der Stadtwerke verweist auf die Überlassungspflicht an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger. Angenommen wird nur ordnungsgemäß verpackte Ware. Beschädigte, fehlbefüllte, falsch verpackte oder nicht gekennzeichnete Big Bags sind von der Annahme ausgeschlossen. Wegen der Überlassungspflicht ist eine Entsorgung über andere Anbieter nicht vorgesehen.
Anzeige durch den Fachbetrieb
Regierung von Unterfranken – Gewerbeaufsichtsamt Würzburg
Dezernat 21 – Bauarbeiterschutz und Sprengwesen
Georg-Eydel-Str. 13, 97082 Würzburg (Postanschrift: Postfach 6349, 97013 Würzburg)
Tel. 0931 380-1830
Tätigkeiten mit asbesthaltigen Materialien sind spätestens 7 Tage vor Beginn der Arbeiten beim zuständigen Gewerbeaufsichtsamt anzuzeigen, objektbezogen (Anlage 1.3 TRGS 519) oder unternehmensbezogen (Anlage 1.1 TRGS 519). Objektbezogene Anzeigen gehen an das für die Lage des Objekts (z. B. einer Baustelle in Aschaffenburg) zuständige Gewerbeaufsichtsamt – für Aschaffenburg das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken in Würzburg –, unternehmensbezogene Anzeigen an das für den Betriebssitz zuständige Amt. Die Anzeige kann online gestellt werden (Online-Verfahren „Tätigkeit mit asbesthaltigen Materialien – Online-Anzeige“ im BayernPortal-Formularserver) oder mit den bereitgestellten Formularen erfolgen. In dringenden Fällen kann das Amt einer Verkürzung der Frist zustimmen (kostenpflichtig, mindestens 150 EUR zzgl. Auslagen). Die untere Abfallbehörde der Stadt Aschaffenburg erhält die Information über gewerbliche Asbestarbeiten vom Gewerbeaufsichtsamt Würzburg und überwacht anschließend die ordnungsgemäße und schadlose Entsorgung.
Fachbetriebs-Zulassung
Regierung von Unterfranken – Gewerbeaufsichtsamt Würzburg
Georg-Eydel-Str. 13, 97082 Würzburg
Tel. 0931 380-1830
Tätigkeiten mit Asbest im Bereich hohen Risikos dürfen nur Fachbetriebe mit behördlicher Zulassung durchführen (§ 11a Abs. 3 i. V. m. Anhang I Nr. 3.4 GefStoffV). Die Zulassung erteilt auf Antrag das für den Betriebssitz zuständige Gewerbeaufsichtsamt; sie muss vor Beginn der Tätigkeiten vorliegen. Für Betriebe mit Sitz in Unterfranken ist das die Regierung von Unterfranken in Würzburg. Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten an asbesthaltigen Materialien dürfen nur Fachbetriebe durchführen; mindestens eine weisungsbefugte sachkundige Person muss vor Ort tätig sein, Sachkundenachweise gelten 6 Jahre (Anlagen 3 und 4 TRGS 519).
Wichtig: Laut Merkblatt kommen Asbestzementprodukte in Platten- oder kubische 1-m³-Big-Bags, die staubdicht verschlossen sind. Alle Big Bags müssen mit einem Asbesthinweis gekennzeichnet sein. Bruchteile, Hohlkörper und Formstücke dürfen nicht in Platten-Big-Bags. Werfen Sie asbesthaltige Platten niemals in Hausmüll, Sperrmüll oder Bauschutt — das ist verboten, und unerlaubtes Beseitigen ist strafbar (§ 326 StGB).
Asbest im Gebäudebestand von Aschaffenburg
Aschaffenburg wurde im Zweiten Weltkrieg durch 20 Luftangriffe schwer getroffen, allein am 21. November 1944 vor allem der Stadtteil Damm. Der Wiederaufbau und das anschließende Wachstum der Stadt am Bayerischen Untermain zogen sich über Jahrzehnte – in Gebäuden dieser Zeit kann Asbestzement verbaut sein; verboten wurde Asbest erst 1993. Typische Baujahre mit Asbest-Verdacht in der Region: 1948–1985.
Aschaffenburg war vom 27. September 1944 bis zum 25. März 1945 Ziel von 20 Luftangriffen; etwa die Hälfte der Einwohner wurde obdachlos. Die Stadt am Westrand des Spessarts war traditionell ein Zentrum der Papierindustrie. An Gebäuden des Wiederaufbaus bis 1993 kann Asbestzement an Dach und Fassade vorkommen, in Industrie- und Gewerbebauten kommen außerdem Brandschutz- oder Heizungsisolierungen mit Asbest in Betracht.
Wo Asbest in Aschaffenburg typischerweise sitzt
- Eternit-Wellplattendächer können auf Einfamilien- und Reihenhäusern der Wiederaufbau- und Wachstumsjahre vorkommen, etwa in Stadtteilen wie Damm, Nilkheim und Strietwald
- Asbestzement-Fassadenverkleidungen können an Geschosswohnungsbauten der 1960er/70er Jahre vorkommen
- Wellplattendächer können auf Höfen, Scheunen und Nebengebäuden vorkommen, etwa in den erst 1975 (Gailbach) und 1978 (Obernau) eingemeindeten Ortsteilen
- Floor-Flex-Bodenbeläge (vor allem aus den 1960er Jahren) und asbesthaltiger Fliesenkleber können in Wohnungen und Kellern von Gebäuden aus der Zeit vor 1993 vorkommen
Stadtteile & Umland
Betroffen sind Gebäude in allen Stadtteilen — u. a. Innenstadt, Damm, Schweinheim, Nilkheim, Obernau, Leider, Strietwald, Gailbach und weitere Teilorte. In den erst 1975 bzw. 1978 eingemeindeten Ortsteilen Gailbach und Obernau können bei Höfen und Nebengebäuden klassische Eternit-Dächer vorkommen, in Damm und Schweinheim bei den dichteren Wiederaufbau- und Reihenhauszeilen der 50er bis 70er Jahre.
Faustregel: Verdacht — vor dem 31.10.1993 errichtete Gebäude können Asbest enthalten. Wie viele ältere Gebäude Asbest enthalten, ist nicht genau bekannt; das Bundesarbeitsministerium geht von „nahezu allen“ vor 1993 gebauten aus. Ob ein Gebäude asbestfrei ist, klärt nur eine Erkundung.
Rechtslage 2025/2026 — was Eigentümer wissen müssen
Mit der GefStoffV-Novelle (in Kraft seit 2024-12-05, angepasst 2025-12-20) hat sich einiges geändert — vieles davon findet man bei anderen Anbietern noch gar nicht. Über die Einhaltung wacht für Aschaffenburg die zuständige Behörde, Regierung von Unterfranken – Gewerbeaufsichtsamt Würzburg; dort landet auch die Pflicht-Anzeige Ihres Fachbetriebs.
- Ampel-Modell: Die GefStoffV ordnet Asbestarbeiten drei Risikobereichen zu (§ 11a Abs. 1 Nr. 5), die Überleitungshilfe zur TRGS 519 die einzelnen Tätigkeiten; feste Fasergrenzen nennt die Verordnung nicht. Vom Bereich hängt ab, was der Betrieb braucht: niedriges Risiko — unternehmensbezogene Anzeige, für Abbruch eine Genehmigung (§ 11a Abs. 4a); mittleres Risiko — ebenso, auf wechselnden Baustellen zusätzlich Ort, Beginn und Dauer (Anhang I Nr. 3.5); hohes Risiko — Zulassung des Betriebs (§ 11a Abs. 3), objektbezogene Anzeige (Anhang I Nr. 3.5), keine Instandhaltungsarbeiten (§ 11 Abs. 5).
- Funktionale Instandhaltung: Nur zulässig, soweit damit keine Instandsetzung asbesthaltiger Materialien verbunden ist, keine Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos anfallen und das Material seine Funktion noch erfüllt (§ 11 Abs. 2 Nr. 3 b, Abs. 5 GefStoffV). Die Regeln gelten auch für private Haushalte (§ 11 Abs. 7); einzelne Handgriffe wie Bohren nennt die Verordnung nicht.
- Neue Infopflicht: Die Erkundungspflicht liegt bei den ausführenden Betrieben, nicht beim Bauherrn. Wer die Arbeiten veranlasst (Veranlasser, z. B. der Eigentümer als Auftraggeber), muss dem Betrieb jedoch vor Beginn das Baujahr (bei Baujahr 1993 bis 1996 das Datum des Baubeginns) und alle ihm vorliegenden Informationen zu vorhandenen oder vermuteten Gefahrstoffen schriftlich oder elektronisch übermitteln (§ 5a GefStoffV, neue Infopflicht).
- Zulassung und Genehmigung: Eine Zulassung brauchen Fachbetriebe für Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos (§ 11a Abs. 3 GefStoffV). Übergangsweise gilt die frühere Zulassungspflicht für Abbruch- und Sanierungsarbeiten fort, bis diese nach den technischen Regeln oder durch fachkundige Expositionsermittlung dem niedrigen oder mittleren Risiko zugeordnet sind (§ 25 Abs. 4). Seit 20.12.2025 brauchen sie zusätzlich eine Genehmigung, wenn sie Abbrucharbeiten im Bereich niedrigen oder mittleren Risikos ausführen (§ 11a Abs. 4a); nachzuweisen ist sie bis zum Ablauf des 19.12.2026 (§ 25 Abs. 9).
- Anzeigepflicht: Die Anzeige ist Sache des Fachbetriebs: spätestens eine Woche vor Beginn bei der zuständigen Behörde, Umfang je nach Risikobereich (§ 11a Abs. 4 GefStoffV). Für Abbrucharbeiten braucht er zusätzlich eine Genehmigung.
Grundlage: TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe 519 – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten), Zuletzt geändert am 28.02.2025; bis zur Anpassung an die neue GefStoffV gilt die Überleitungshilfe des Ausschusses für Gefahrstoffe. Wer asbesthaltige Abfälle unerlaubt beseitigt, macht sich strafbar (§ 326 StGB, bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe).
Häufige Fragen zur Asbestentfernung in Aschaffenburg
Woran erkenne ich, ob mein Dach Asbest enthält?
Darf ich Asbest selbst entfernen?
Wie viel kostet es, ein asbesthaltiges Dach entfernen zu lassen?
Wo kann ich mein Asbest- bzw. Eternitdach entsorgen und was kostet das?
Muss ich Asbestarbeiten bei einer Behörde anmelden?
Wie gefährlich ist Asbest wirklich?
Gibt es eine Asbest-Abwrackprämie oder staatliche Förderung?
Wie läuft eine Asbestsanierung ab?
Unverbindliche Anfrage — Fachbetrieb in Aschaffenburg
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen (Asbest in Aschaffenburg). Wir suchen für Ihre Anfrage einen passenden, sachkundigen Asbest-Fachbetrieb (TRGS 519) in Ihrer Region und melden uns, sobald wir einen gefunden haben — kostenlos und unverbindlich. Eine Vermittlung können wir nicht garantieren; Sie entscheiden anschließend frei über jedes Angebot.